Archimedes

Gebt mir einen festen Punkt, und ich hebe die Welt aus den Angeln.

Descartes

Der Traum von der letzten Wahrheit

Ich denke, also bin ich.

Emd(en)er Synode von 1571

Wir wollen lediglich einen Weg aufzeigen, auf dem wir mit vereinten Sinnen und Herzen eine heilsame Ordnung unter uns aufrichten.

Wir wollen nicht selbstherrlich auftreten und Vorschriften machen.

Keine Gemeinde soll über andere Gemeinden, kein Pastor über andere Patoren, kein Ältester über andere Älteste, kein Diakon über andere Diakone den Vorrang oder die Herrschaft beanspruchen.

Die zu dieser Synode entsandten Ältesten und Diakone haben bei allen Sitzungen zusammen mit den Pastoren ihrer Gemeinden Stimmrecht.

Gott hat seine Gaben den Menschen so zugeteilt, dass er Einzelnen nicht die ganze Fülle, sondern nur ein ganz bestimmtes Maß und Anteil dieser Gaben gegeben hat.

Sie bereichern sich gegenseitig. Sie sind Werkzeuge füreinander und gleichsam Kanäle für Gottes Güte und Barmherzigkeit.

Diese Artikel, die auf die rechtmäßige Ordnung der Kirche abzielen, wurden einmütig beschlossen. Wenn im Interesse der Gemeinden eine Änderung erforderlich ist, können und müssen sie verändert, vermehrt und vermindert werden.

Eberhard Güting

Predigt

Man sollte versuchen, in jeder Predigt einen falschen Satz zu bringen, durch den die Hörer beunruhigt werden. Die meisten jedoch ziehen es vor, in ihren Predigten viele falsche Sätze hineinzunehmen, was die Wirkung zerstört und niemanden mehr aufmerken lässt.

Sprache

Eine Sprache, die das in ihr Überwundene nicht mehr anklingen lässt, wirkt hohl und einfach zu glatt.

Undank

Undank können wir bei der Welt erwarten. Beten sollen die Heilgen Gottes trotzdem.

Vernunft

Vernunft ist da möglich, wo wenigstens eine Generation lang Freheit geherrscht hat. Dann lange nicht mehr.

Wissenschaft

Grausam ist die Wissenschaft zu denen, die sie liebt: Sie sagt ihnen die Wahrheit.

Zeichen

Zeichen setzen, Kommunikation verbessern.

Ziel

Behalte bei allem, was du tust, das Ziel im Auge. Und das Ergebnis.

Viktor von Hase

Mein Name ist Hase; ich weiß von nichts.

Heinrich Heine

Nachtgedanken

Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht. Ich kann nicht mehr die Augen schließen, und meine heißen Tränen fließen.

William James

Bei fast allem was Du tust, kommt es darauf an, wie Du es tust. Ist Dir das Ergebnis wichtig genug, so wirst Du es gewiss erreichen.

Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind - wir sind glücklich, weil wir lachen.

Walter Jens

Wer am besten redet, ist der reinste Mensch.

Kurzfassung seiner ihrerseits zusammenfassenden Übersetzung des Lukas- und des Matthäusevangeliums

Gott sandte den Engel Gabriel in eine Stadt Galiläas, die Nazareth heißt. Dort lebte ein Mädchen, Maria, die mit Josef, aus dem Hause Davids, verlobt war. Der Engel trat ein und sagte zu ihr:

„Du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, den du Jesus nennen sollst: Sohn des Höchsten!

Aber Maria sagte zum Engel: „Wie kann dies geschehen? Ich bin mit keinem Mann zusammen gewesen!“ Der Engel antwortete ihr: „Der Heilige Geist wird dich überkommen, die höchste Macht wird dich überschatten, das Kind wird heilig sein. Dein Kind ist Gottes Sohn! Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat ein Kind empfangen und trägt es – in ihrem Alter! – schon sechs Monate lang, obwohl sie als unfruchtbar galt.

Bald darauf machte sich Maria auf den Weg und ging in eine Stadt im Bergland Judäas: Dort, in Zacharias Haus, begrüsste sie Elisabeth. Als Elisabeth Marias Gruß hörte, begann sich das Kind in ihrem Leib zu bewegen: es hüpfte, und Elisabeth wurde vom Heiligen Geist ergriffen; ihre Stimme war laut, als sie rief: „Du bist gesegnet – unter allen Frauen auserwählt – und gesegnet ist das Kind in deinem Leib! Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn gerade zu mir kommt?

Drei Monate blieb Maria bei Elisabeth, dann kehrte sie nach Hause zurück. Für Elisabeth aber kam der Tag der Niederkunft, und sie gebar einen Sohn. Als ihre Nachbarn und Verwandten hörten, wie gnädig und barmherzig Gott zu ihr gewesen war, freuten sie sich mit ihr

und fragten, in der Zeichensprache, den Vater, wie er seinen Sohn genannt haben wolle. Der Vater verlangte ein Schreibtäfelchen und schrieb darauf die Worte – sie sahen es staunend – „Sein Name ist Johannes.“ Im gleichen Augenblick öffnete sich plötzlich sein Mund, die Zunge bewegte sich, er konnte reden und begann Gott zu loben.

“Der Herr sei gepriesen, Israels Gott! Er hat sein Volk besucht und es befreit: Ins Haus seines Knechts David hat er den Retter gesandt, der stark wie ein Widderhorn ist.

In jenen Tagen befahl Kaiser Augustus allen Einwohnern des Reichs, sich in Steuerlisten eintragen zu lassen.

Auch Josef zog von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, nach Judäa hinauf, in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt; denn er stammte aus Davids Haus und wollte sich eintragen lassen: zusammen mit Maria, die seine Braut war und ein Kind erwartete.

Zwei Männer werden auf dem Acker sein. Einer wird mitgenommen. Einer wird liegengelassen.

So wird es sein, wenn der Menschensohn kommt.

Eines Tages kamen Sterndeuter aus dem Osten in die Stadt Jerusalem und fragten nach dem neugeborenen König der Juden: „Wir haben gesehen, wie ein Stern aufging, im Osten, und sind gekommen, um vor ihm niederzuknien und ihn anzubeten.“ Als der König Herodes das hörte, erschrak er, – und mit ihm ganz Jerusalem – lies alle Großen Priester und Schriftausleger zusammenkommen und fragte sie: „Wo soll der Messias geboren werden?“ Sie antworteten ihm: „In Bethlehem, im Land Judäa.“

Als Herodes merkte, dass die Sterndeuter ihn hintergangen hatten, wurde er zornig und ließ in Bethlehem und der ganzen Umgebung alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren ermorden: das entsprach dem Zeitpunkt, den er bei der Befragung der Sterndeuter ausgemacht hatte.

Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte im Bethaus, verkündete die Botschaft vom Reich Gottes, heilte Leiden und machte die Kranken gesund.

Dann rief er seine zwölf Schüler zu sich und gab ihnen die Große Macht: die Geister auszutreiben und Krankheit und Leid zu heilen.

Diese zwölf sandte Jesus aus und

das Volk hielt Johannes für einen Propheten. Doch dann kam das Geburtstagsfest des Herodes, Herodias Tochter tanzte mitten unter den Gästen und gefiel dem Herodes so sehr, dass er ihr feierlich schwur: „Ich werde dir geben, was du dir wünscht.“ Da sagte sie – Herodias stand hinter ihr – „Gib mir auf einer Schale den Kopf Johannes des Täufers und bring ihn hierher!“ Da überkam den König große Trauer; aber weil er vor allen Gästen geschworen hatte, befahl er, ihr den Kopf zu bringen, schickte Soldaten aus und ließ Johannes im Gefängnis enthaupten. Dann wurde der Kopf auf einer Schale gebracht und dem Mädchen gegeben, und das Mädchen brachte ihn zu seiner Mutter. Die Schüler aber trugen den Leichnam fort und bestatteten ihn. Dann gingen sie zu Jesus und erzählten ihm alles.

In dieser Zeit hörte der Tetrarch Herodes, was man sich im Volk über Jesus erzählte. „Das ist Johannes der Täufer“, sagte er, als er die Gerüchte vernahm, „Johannes ist von den Toten auferweckt worden: darum kann er Wunder vollbringen.“

Als Jesus auf dem Weg nach Jerusalem, in die Berge hinauf, mit seinen Schülern allein war, sagte er zu ihnen: „Gebt acht, wir gehen nach Jerusalem – dort wird der Menschensohn den Großen Priestern und Schriftgelehrten in die Hände fallen: Die werden ihn zum Tode verurteilen.

Aber am dritten Tag wird er auferweckt werden.“

Als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Bethphage am Ölberg, schickte Jesus zwei seiner Schüler voraus.

Als Jesus in den Tempel ging und zu lehren begann, kamen die Großen Priester und Mächtigen zu ihm und fragten: „Mit welchem Recht tut ihr dies? Wer hat Dir Vollmacht gegeben?“ Jesus antwortete ihnen: „Auch ich habe eine Frage an euch; wenn ihr mir antworten könnt, will ich euch sagen, wer mir die Vollmacht gab, so zu handeln: Johannes Taufe – war sie von Gott oder den Menschen?“ Da überlegten sie untereinander.

Dann sagten sie zu Jesus: „Wir wissen es nicht“, und er antwortete ihnen: „Dann sage auch ich nicht, wer mir die Vollmacht gab, so zu handeln.

Weil die großen Priester und der Hohe Rat Jesus zum Tode verurteilen wollten, suchten sie nach falschen Aussagen, die gegen ihn sprachen.

Doch Jesus schwieg und der Große Priester sagte zu ihm: „Beim lebendigen Gott, ich beschwöre dich, sag uns: Bist du der Messias, Gottes Sohn?“

Dies waren die Worte, die Jesus gesagt hat; dies war die Unterweisung seiner zwölf Schüler.

Jesus von Nazareth

Straferlass für eine Frau, die eigentlich schon wegen Ehebruchs zum Tode durch Steinigung verurteilt war

Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.

Dann verurteile auch ich dich nicht.

Seligpreisungen

Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.

Bergpredigt

Selig sind die Trauernden, denn sie werden getröstet werden. Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land besitzen.

Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Selig sind, die da reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen. Selig sind die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen. Selig sind, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen, denn ihrer ist das Reich im Himmel.

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz fade geworden ist, womit soll man es salzen?

Meinet nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen.

Urvertrauen

Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird sicherlich nicht hineinkommen.

Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.

Ruhetag

Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat.

Über sich selbst

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; keiner kommt zum Vater außer durch mich.

Doppelgänger

Was ihr getan habt einem meiner geringsten Brüder, das habt ihr mir getan.

Ausserbiblisches Zeugnis

Er gab mir seinen Segen, wo ich auch sei, und er befahl mir, das Gebet zu verrichten und Almosen zu geben, solange ich lebe und liebevoll gegen meine Mutter zu sein.

Kant

Religion

Es ist durchaus nötig, dass man sich vom Dasein Gottes überzeuge; es ist aber nicht ebenso nötig, dass man es demonstriere.

Aus der Kritik der Urteilskraft

Die Urteilskraft als Norm des Gefühls, die Vermittlerin zwischen Verstand und Vernunft, Intellekt und Wille, Natur und Freiheit.

Konfutius

Geschicklichkeit in der Religion

Als der Meister das königliche Heiligtum betrat, erkundigte er sich nach jeder einzelnen Verrichtung. Da sprach jemand: „Wer will behaupten, dass der Sohn des Mannes von Dsou die Religion kennt, da er sich beim Betreten des Tempels erst nach jeder einzelnen Verrichtung erkundigt?“ Der Meister hörte es und sprach: „Das eben ist Religion.“

Der Edelstein

Dsi Gung sagte: „Wenn ich hier einen schönen Nephrit habe, soll ich ihn in einen Kasten stecken und verbergen oder soll ich einen Kaufmann suchen und ihn verkaufen?“ Der Meister sprach: „Verkaufe ihn ja! Verkaufe ihn ja! Aber ich würde warten auf den Kaufmann.“

Praktischer Imperativ

Dsi Gung fragte und sprach: „Gibt es ein Wort, nach dem man das ganze Leben hindurch handeln kann?“ Der Meister sprach: „Die Nächstenliebe. Was du selbst nicht wünschest, tu nicht anderen.“

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Pädagogische Grundsätze

I: Bezahlung

Der Meister sprach: „Von denen, die ein Päckchen Dörrfleisch anbrachten, habe ich noch nie einen von meiner Belehrung ausgeschlossen.“

Lernen und Denken

Der Meister sprach: „Lernen und nicht denken ist nichtig. Denken und nicht lernen ist ermüdend.“

Nebenregierung

Meiser Jan kam vom Hofe zurück. Der Meister sprach: „Warum so spät?“ Er erwidere: „Es gab Regierungsarbeit.“ Der Meister sprach: „Es wurden wohl Geschäfte gemacht. Wenn es Regierungsarbeit gab, so hätte ich, obwohl nicht im Dienst, doch sicher davon gehört.“

Theorie und Praxis

Der Meister sprach: „Wenn einer alle dreihundert Stücke des Liederbuches auswendig hersagen kann, und er versteht es nicht, mit der Regierung beauftragt, seinen Posten auszufüllen, oder kann nicht selbständig antworten, wenn er als Gesandter ins Ausland geschickt wird: wozu ist einem solchen Menschen alle seine Gelehrsamkeit nütze?“

Der Edle

III: Unsterblichkeit

Der Meister sprach: „Der Edle hasst den Gedanken, die Welt zu verlassen, ohne dass sein Name genannt wird.“

Der Edle und der Gemeine

III: Worte und Taten

Der Meister sprach: „Der Edle schämt sich davor, dass seine Worte seine Taten übertreffen.“

Irrlehren

Der Meister sprach: „Irrlehren anzugreifen, das schadet nur.“

Fehler ohne Besserung

Der Meister sprach: „Einen Fehler machen und sich nicht bessern: das erst heißt fehlen.“

Himmlische und irdische Liebe

Der Meister sprach: „Ich habe noch keinen gesehen, der moralischen Wert liebt ebenso, wie er die Frauenschönheit liebt.“

Verkannt sein und Kennen

Der Meister sprach: „Nicht kümmere ich mich, dass die Menschen mich nicht kennen. Ich kümmere mich, dass ich die Menschen nicht kenne.

Das Leben ist der Güter höchstes nicht

Der Meister sprach: „Ein willensstarker Mann von sittlichen Grundsätzen strebt nicht nach Leben auf Kosten seiner Sittlichkeit. Ja, es gab solche, die ihren Leib in den Tod gaben, um ihre Sittlichkeit zu vollenden.“

Günstige Naturveranlagung

Der Meister sprach: „Feste Entschlossenheit, verbunden mit einfacher Wortkargheit, steht der Sittlichkeit nahe.“

Der Schein trügt

Der Meister sprach: „Glatte Worte und einschmeichelnde Mienen sind selten vereint mit Sittlichkeit.“

Lebensklugheit

Der Meister sprach: „Wenn das Land auf rechter Bahn ist, mag man kühn in seinen Worten sein und kühn in seinen Taten. Wenn das Land nicht auf rechter Bahn ist, soll man kühn in seinen Taten sein, aber vorsichtig in seinen Worten.

Wider das Nichtstun

Der Meister sprach: „Sich satt essen den ganzen Tag ohne den Geist mit irgendetwas zu beschäftigen, wahrlich, das ist ein schwieriger Fall. Gibt es denn nicht wenigstens Schach und Dambrett? Das zu treiben ist doch immer noch besser.“

Prinzipielle Übereinstimmung als Grundlage für gemeinsame Arbeit

Der Meister sprach: „Wenn man in den Grundsätzen nicht übereinstimmt, kann man einander keine Ratschläge geben.“

Vorbedacht

Der Meister sprach: „Wer nicht das Ferne bedenkt, dem ist Betrübnis nahe.

Gabriel Laub

Atheisten sind die einzigen, die dem Gott treu bleiben, an den sie nicht glauben. Die Gläubigen dagegen harren im Glauben aus, auch wenn sie die Götter wechseln.

Menschenrechte sind Rechte für Minderheiten. Denn jeder Mensch ist eine Minderheit.

Endet die Revolution mit dem Sieg, endet mit dem Sieg die Revolution.

Der Kriegsgefangene wurde so lange gefoltert, bis er zugab, dass man in seinem Land Kriegsgefgangene foltert.

Ein bescheidener Denker: Er denkt besser als er denkt.

Auch im Wettbewerb der Weisen muss der weniger weise siegen. Für den Weisen ist dies allerdings ein Trost.

Für den Leser ist ein gutes Buch das billigste Hobby, für den Schriftsteller - das teuerste.

Laxness

Seelsorge am Gletscher

In diesem Gletscher ist eine der bedeutendsten natürlichen Energiequellen unseres Sonnensystems enthalten, eine der Einstrahlungsstätten der Allweisheit. Mittels des Einstimmungsgesetzes ist es möglich, diese Energie zu nutzen.

Wir induzieren Leben. Wir leiten Leben aus einem Körper in einen anderen: Biotelekinesis.

Wir stützen uns auf die Erfahrungen von wenigstens drei Hauptreligionen und außerdem auf alle bekannten Methoden in der wissenschaftlichen Wahrheitsfindung.

Vielleicht werden wir noch die ägyptischen Mumien auferwecken. Das alles beruht auf kosmobiologischen Grundlagen. Wir haben Verbindung mit den Galaxien hergestellt.

Das einzige Ideal, auf das sich Teufel einigen können, ist das, Krieg zu führen.

Wir wollen uns darüber einig sein, dass wir uns darüber nicht einig werden, und trotzdem gute Freunde bleiben.

Islandglocke

„In den alten Büchern soll geschrieben stehen", sagt der Greis, „als die Norweger in dieses unbewohnte Land kamen, fanden sie in einer Höhle am Meer samt einem Kreuz, das verlorengegangen, diese Glocke." „Mein Brief ist vom König, merk dir", sagt der Henker.

„Hast etwas Tabak?“ fragt der Schwarze. „Der verfluchte Henker gönnt keinem eine Prise.“

„Führt nicht lästerliche Rede, ihr guten Männer“, sagt der Alte. „Diese hier ist eine alte Glocke.“ „Bist Du beim Pastor in Brot“, sagte der Henker des Königs“, so bestell ihm von mir, dass hier Ach und Weh nichts nützt. Wir haben Brief und Siegel auf achtzehn Glocken und auf diese als Nummer neunzehn. Wir zerschlagen sie und schaffen sie dann nach Holmur auf ein Schiff. Ich schulde einzig meinem König Rechenschaft.“

„Die Glocke hier darf nicht zerschlagen werden“, sagt der Alte und ist aufgestanden. „Sie darf nicht nach Holmur aufs Schiff gebracht werden. Sie gehört zum Allthing am Öxarfluss, seitdem es hier das Allthing gibt – lange vor den Tagen des Königs.“

„Schert mich nicht“, sagt der Henker des Königs. „Kopenhagen soll wieder aufgebaut werden. Dort ist Krieg gewesen.“

Jan Meyerowitz

Der echte jüdische Witz

Zwei Herren sitzen in einem Eisenbahnabteil. Einer stellt sich dem anderen - einem Geschäftsmann - als Handleser vor. „Ich werde Ihre Gedanken aus der Hand lesen; lese ich richtig, zahlen Sie mir 20 €." „Ist abgemacht." Der Handleser betrachtet und knetet die Hand eine zeitlang - dann sagt er: „Sie fahren nach Hause, um Insolvenz anzumelden." Der Kaufmann überreicht dem Handleser 20 €, und dieser fragt: „Also habe ich richtig gelesen?" „Nein, aber auf eine gute Idee haben Sie mich gebracht!"

Moses

Exodus

Der Berg Sinai war ganz in Rauch gehüllt, weil Jahwe auf ihn herabgekommen war. Der Rauch stieg auf wie der Rauch eines Schmelzofens. Der ganz Berg erbete heftig. Der Posaunenschall wurde immer stärker. Mose redete und Gott antwortete ihm im Donner. Jahwe stieg herab auf den Berg Sinai, auf den Gipfel des Berges und rief Mose auf den Gipfel des Berges, und Mose stieg hinauf. Jahwe sprach zu Mose:

Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus dem Ägypterlande, dem Sklavenhause, herausgeführt hat.

Numeri

So sollt Ihr sagen zu den Kindern Israels, wenn Ihr sie segnet: Der Herr segne und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig; der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe Dir Frieden."

Ausserbiblisches Zeugnis

Dies war eine große Prüfung von eurem Herrn.

Wenn ihr dankbar seid, dann will ich (meine Gnade gegen) euch vermehren.

Karl-Alfred Odin

Wo Christus steht, steht auch Gott, und wo Gott steht, steht auch Christus. Beide sind eins.

Der Rückgriff der Theologen auf die Philosophie hat oft weitergebracht.

Paulus

Philipperbrief

Ich vermag all dies durch den, der mich stark macht, Christus.

Römerbrief

Wenn aber einige von den Zweigen herausgebrochen wurden, du aber - obwohl du vom wilden Ölbaum stammst - inmitten der übrigen eingepfropft wurdest und Teilhaber an der Fett spendenden Wurzel des Ölbaums wurdest, dann rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Wenn du dich aber rühmst, so wisse: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel dich! Du wirst nun sagen: „Es wurden Zweige herausgebrochen, damit ich eingepfropft werden konnte.“ Na gut - aufgrund des Unglaubens wurden sie herausgebrochen, du aber hast aufgrund des Glaubens deinen Stand gewonnen. Sei nicht hochmütig, sondern fürchte dich vor Gott.

Galaterbrief

Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt, nämlich: "Du sollst Deinen Nächsten lieben wie dich selbst."

Zweiter Korintherbrief

Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

Alexander Pope

Selbstbeherrschung

Manche hat der Himmel mit einer großen Menge Witz gesegnet, doch fehlt ihnen ebensoviel davon, ihn zu beherrschen.

Halbwissen

Ein wenig Wissen ist gefährlich; trink vom kastalischen Quell tief oder gar nicht.

Johannes Prassek

Unbeugsam

Einer muss doch die Wahrheit sagen.

Hunger

Es ist einfach physisch unmöglich, anders zu sein als unzufrieden. - Das ist Hunger; und das ist hier seit Monaten mein Begleiter gewesen.

Pythagoras

Solange der Mensch der rastlose Zerstörer alles Lebens bleibt, dass er als niedrig ansieht, wird er nie wissen, was Gesundheit bedeutet, wird er nie wirklich Frieden finden.

Roth

Der Freigeist

Ein Mensch warf Gott zum alten Eisen,

um sich als Freigeist zu erweisen.

Ein Unmensch aber, aus dem Schrott,

zog den verworfnen lieben Gott

und machte daraus tausend Gottchen,

im Auto baumelnd als Maskottchen.

Der Mensch vertraut auf dies nun frech,

dass ihn es schütze - und sein Blech.

Wer weiß?

Ein Mensch schreibt feurig ein Gedicht:

So, wies ihm vorschwebt, wird es nicht.

Vielleicht hat Gott sich auch die Welt

beim Schöpfen schöner vorgestellt.

Zen-Sprichwort

Bevor Du liebst, lerne den Schnee zu durchqueren, ohne eine Spur zu hinterlassen.

von Buddha persönlich

Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.

Zwingli

Die Wahrheit hat ein fröhliches Gesicht.

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